Sonntag, 8. Juli 2012

Neulich im Wartezimmer..........


Als ich die Tage bei meiner Zahnärztin (ja, auch glückliche Menschen müssen hin und wieder zum Zahnarzt) im Wartezimmer wartete, (was sonst tut man in einem Wartezimmer?) hatte ich die wunderbare Gelegenheit Verhaltensforschungsstudien am lebenden Objekt zu betreiben:

Ich konnte eine kleine Wespe (ich nenne sie Wespy, mit y weil das cooler aussieht als mit i) am offenen Fenster aus nächster Nähe beobachten.

Des Aufenthaltes im Wartezimmer wahrscheinlich überdrüssig, krabbelte Wespy aufgeregt herum.
Offensichtlich auf der Suche nach einem Weg in die Freiheit.

Doch Wespy hatte ein großes Problem: Vor das Fenster war ein schwarzes Fliegengitter gespannt und auf eben diesem suchte Wespy nun die Lösung.

Normalerweise ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen für eine Wespe, doch dieses Fliegengitter hatte an der linken Seite einen breiten Riss.

Oh welch ein Glück! Für Wespy das Ende aller Probleme und der Weg in die Freiheit!

Also schnell das ganze Gitter abkrabbeln und -fliegen, den Riss entdecken und ‘raus – Problem gelöst, alles gut.

Was aber tat Wespy????

Freitag, 22. Juni 2012

Nicht versetzt? Was jetzt?

Mathematik ausreichend – Selbstwert mangelhaft

Da ist er wieder – der alljährliche Höhepunkt des Schuljahres - der Zeugnistag.

Von Einigen heiß ersehnt, bedeutet er doch das vorläufige Ende aller Plackerei, unendlich scheinende Freiheit und die wohlverdienten Ferien – vorausgesetzt natürlich, das Zeugnis war einigermaßen O.K.

Die anderen weniger Erfolgreichen, die nicht Versetzten, haben dem Zeugnistag wohl eher mit  gemischten Gefühlen entgegen gesehen, denn üblicherweise erwartet sie jetzt das komplette Maßregelungsprogramm:

Gezeter von aufgeregten Eltern, verschiedene unangenehme Einschnitte wie Hausarrest, Fernseh- und
Computerverbot, schmerzhafte Seelenschläge verpackt in Sätze die Worte wie falsch, dumm oder faul in mehreren Abstufungen enthalten.