Freitag, 22. Juni 2012

Nicht versetzt? Was jetzt?

Mathematik ausreichend – Selbstwert mangelhaft

Da ist er wieder – der alljährliche Höhepunkt des Schuljahres - der Zeugnistag.

Von Einigen heiß ersehnt, bedeutet er doch das vorläufige Ende aller Plackerei, unendlich scheinende Freiheit und die wohlverdienten Ferien – vorausgesetzt natürlich, das Zeugnis war einigermaßen O.K.

Die anderen weniger Erfolgreichen, die nicht Versetzten, haben dem Zeugnistag wohl eher mit  gemischten Gefühlen entgegen gesehen, denn üblicherweise erwartet sie jetzt das komplette Maßregelungsprogramm:

Gezeter von aufgeregten Eltern, verschiedene unangenehme Einschnitte wie Hausarrest, Fernseh- und
Computerverbot, schmerzhafte Seelenschläge verpackt in Sätze die Worte wie falsch, dumm oder faul in mehreren Abstufungen enthalten.