Freitag, 1. März 2013

Fit for Life

Gesamtschule Alt - Oberhausen


(zu finden unter Aktuelle Projekte)

Straftaten von SchülerInnen können einmalige Ausrutscher bleiben, sie können jedoch auch ein Warnsignal für das Abgleiten in die Kriminalität bedeuten. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um kleine, mittlere oder schlimmere Straftaten handelt.

Manchmal werden Jugendliche aus Leichtsinn oder Unwissenheit straffällig. Nicht selten ist auch Gruppenzwang der Grund: Man möchte dazu gehören oder einfach nur „cool“ sein. Bestimmte Tatbestände, wie zum Beispiel Ladendiebstahl, Cannabis rauchen, Leistungserschleichung oder Fahren ohne Fahrerlaubnis, sehen SchülerInnen oft als eine „sportliche Leistung«“an, mit der sie die
Anerkennung von anderen gewinnen wollen. Über die Auswirkungen und die strafrechtlichen Konsequenzen ihrer Taten sind Jugendliche häufig nur sehr gering oder gar nicht informiert. Auch wenn sie im Nachhinein ihre Taten bereuen, ist es dann leider oft zu spät und strafrechtliche Konsequenzen sind unausweichlich.

Dafür soll das Bewusstsein erweitert werden. Den Jugendlichen soll deutlich werden, dass strafbares Verhalten nicht einfach hingenommen oder sogar toleriert wird, sondern dass mit allen Instrumenten des Rechtsstaates darauf reagiert wird. Die SchülerInnen erkennen, welche zum Teil gravierende Folgen Straftaten nicht nur für die Opfer, sondern auch für die Täter haben können. Es soll aufgezeigt werden, dass Opfer nicht alleine sind und welche Konsequenzen Täter für ihr eigenes Leben zu erwarten haben.


Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms
„TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“

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