Mittwoch, 18. Dezember 2013

Weihnachten 2013

Weihnachten 2013
Was wäre, wenn Jesus heute geboren würde?

Pressemeldung:
Bethlehem, Judäa
Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln - Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner minderjährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage rechnen. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand näher unter die Lupe genommen. In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht:
"Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe."
(Verfasser unbekannt)

Wie groß wäre heute die Chance, dass wir Jesus als Gottes Sohn erkennen?
Mal ganz unabhängig davon, ob wir nun an Gott und /oder Jesus glauben oder nicht: Woran die Weihnachtsgeschichte uns erinnern will ist, dass es immer Liebe und Hoffnung gibt. Und dass Wunder jederzeit geschehen können.

Doch mit den Wundern ist das so eine Sache: Wir können sie nur erkennen, wenn wir sie für möglich halten. Nur dann werden sie sichtbar und können uns und unser Leben Wunder-voll verändern. Wunder kann nur erleben, wer bereit und in der Lage ist, Wunder zuzulassen. Auch wenn wir sie nicht in den Rahmen unseres begrenzten Denkens und Wissens und des bisher logisch Erklärbaren einordnen können. Nur wenn wir Wundern Raum geben und uns nicht vom Glanz des goldenen Kalbes so sehr blenden lassen, dass wir wirklich Wertvolles nicht mehr wahrnehmen. Dann gibt es Wunder. Auch heute noch.

Tatsächlich sind wir ständig von Wundern umgeben. Sind nicht jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze ein Wunder? Das ganze Leben an sich ist ein Wunder.
Wunder geschehen ständig. (Kleiner Tipp: Wunder sind häufig auch das, was wir „Zu-fall“ nennen… J) Doch ganz egal, ob wir nun an Wunder glauben oder nicht, können wir doch alle Wunder TUN: Mit Güte, Verständnis, Freundlichkeit, Respekt, Toleranz, Achtsamkeit, Wertschätzung und Liebe kann jeder von uns jeden Tag diese Welt zu einer wirklich Wunder-vollen Welt machen!

Ich wünsche Ihnen und euch allen ein WUNDER-BAR gesegnetes Weihnachten und ein WUNDER-VOLLES neues Jahr 2014

Herzlichst

Almut Niemann

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